Zahnmedizinisch wird das Knirschen und Zähnepressen als Risiko für die Zahn- und Mundgesundheit betrachtet. Nicht nur in Studien, sondern auch bei unserer täglichen Arbeit  zeigen sich Folgen wie beispielsweise abgeschmirgelte Zähne und absplitternder Zahnschmelz sowie Zerstörungen an Keramik-Zahnersatz.

Neben den zahnmedizinischen Folgen werden aber auch Symptome wie Verspannungen im Kiefergelenk und Kopfbereich hierdurch hervorgerufen. In gewisser Weise kann man sich den Mundbereich als eine Art „Stress-Abbau-Organ” vorstellen. Führt Stress zum Knirschen sind Sie als Patient als auch Ihr Zahnarzt gefragt. Der Patient durch gegensteuernde Maßnahmen der stressreduzierten Lebensführung und der Zahnarzt, um durch medizinische Verfahren und Produkte Zahnschäden durch Knirschen und Pressen zu vermeiden. Neben der Fertigung individueller Aufbiss-Schienen können auch Zahnanpassungen die Knirscher-Folgen mildern, oft auch mit guten Effekten für das mitbeteiligte Kiefergelenk.

In Folge der Verhärtung der Kiefermuskulatur kommt es häufig zu Kopfschmerzen bis hin zu Tinnitus und Sichtfeldeinschränkungen. Nicht zuletzt können betroffene Patienten den Mund teilweise nur mit Schmerzen und „Knacken“ weit öffnen.
Sollten Sie Schmelzabplatzungen an Ihren Zähnen oder die vorstehend beschriebenen Symptome feststellen, welche auf ein Knirschen und Zähnepressen deuten, vereinbaren Sie bitte kurzfristig einen Beratungstermin mit uns. Herr Massimo Micalef Micalef und sein Team erarbeitet nach eingehender Anamnese gern für Sie ein individuelles Behandlungskonzept.